GmbH-Anteile
« Vorangehende ArtikelTreuhand und GmbH-Anteil: Zur Notariatsaktpflicht bei treuhändig gehaltenen Geschäftsanteilen
von Dr. Lukas Fantur | 13. Januar 2026
Zu der Frage der Notariatsaktpflicht treuhändig gehaltener Geschäftsanteile liegt eine Entscheidung des Obersten Gerichtshofs (OGH) vor. Der OGH präzisiert darin die formellen Anforderungen und die Rechtsfolgen bei Verstößen.
Weiterlesen »GmbH-Geschäftsanteil: Bedeutung der Eintragung des Gesellschafters im Firmenbuch
von Dr. Lukas Fantur | 8. Januar 2026
Die Übertragung von GmbH-Geschäftsanteilen ist in der Praxis ein Vorgang, der laufend vorkommt. Dabei wird die Bedeutung der Eintragung des neuen Gesellschafters im Firmenbuch oft unterschätzt.
Eine aktuelle Entscheidung des Obersten Gerichtshofs (OGH vom 06.11.2024, 6 Ob 224/23v) stellt klar, welche rechtlichen Konsequenzen sich daraus ergeben.
Weiterlesen »Teilbarkeit von GmbH-Anteilen, wenn der Gesellschaftsvertrag nichts dazu regelt?
von Dr. Lukas Fantur | 3. Januar 2026
Dieser Beitrag behandelt eine Klarstellung des Obersten Gerichtshofs zur
- Teilbarkeit von GmbH-Geschäftsanteilen und
- zum Zusammenspiel von Gesellschaftsvertrag und Gesellschafterzustimmung.
Kaufpreis bei der Übertragung eines GmbH-Anteils
von Dr. Lukas Fantur | 18. Dezember 2025
Wann der Kaufpreis nicht im Abtretungsvertrag stehen muss
Wer einen GmbH-Anteil kauft oder verkauft, geht oft davon aus, dass alle Vereinbarungen – insbesondere der Kaufpreis – zwingend im notariellen Abtretungsvertrag enthalten sein müssen. Eine aktuelle Entscheidung des Obersten Gerichtshofs (OGH) zeigt jedoch: Das ist nicht immer der Fall.
Weiterlesen »Sittenwidrigkeit von überlangen Optionen und Hinauskündigungsklauseln
von Dr. Lukas Fantur | 18. Dezember 2025
Verträge zwischen Gesellschaftern enthalten häufig besondere Regelungen, etwa eine Option zum Erwerb von Geschäftsanteilen oder eine sogenannte Hinauskündigungsklausel. Solche Klauseln können jedoch rechtlich problematisch sein.
Der Oberste Gerichtshof (OGH) hat sich in einer aktuellen Entscheidung mit genau diesen Fragen beschäftigt.
Weiterlesen »Kaufpreis für GmbH-Anteil kann außerhalb des notariellen Abtretungsvertrages vereinbart werden
von Dr. Lukas Fantur | 4. Dezember 2025
OGH-Entscheidung zu Nebenvereinbarungen zu einem Abtretungsvertrag.
Weiterlesen »Sittenwidrigkeit von überlangen Optionen sowie von Hinauskündigungsklauseln
von Dr. Lukas Fantur | 4. Dezember 2025
Überlange Bindungsfristen sind sittenwidrig. Das hat der Oberste Gerichtshof entschieden.
Weiterlesen »Due Diligence-Prüfung des ausscheidenden GmbH-Gesellschafters zur Herkunft seiner Abfindung
von Dr. Lukas Fantur | 15. März 2025
Der Verkauf eines GmbH-Geschäftsanteils ist für den ausscheidenden Gesellschafter ein gefahrengeneigtes Geschäft, was in der Praxis oft unterschätzt wird.
👉 Oft wollen sich die Gesellschafter einer GmbH trennen; den verbleibenden Gesellschaftern fehlen aber die finanziellen Mittel zur Abfindung der ausscheidenden Gesellschafter.
👉 Aufgrund des Verbots der Einlagenrückgewähr ist es unzulässig, die Abfindung aus Mitteln der Gesellschaft zu finanzieren. Das hindert die Praxis freilich nicht selten daran, es dennoch zu versuchen.
👉 Die anzutreffenden „Gestaltungen“ sind derartig vielschichtig, dass es mitunter gar nicht einfach ist, die Unzulässigkeit zu erkennen. Oft ist es selbst den Beteiligten kaum erkennbar.
Weiterlesen »Wer hat im Firmenbuchverfahren bei Änderungen im Stand der Gesellschafter einer GmbH Parteistellung?
von Dr. Lukas Fantur | 2. Dezember 2023
Wird ein GmbH-Anteil abgetreten, muss dies vom Geschäftsführer beim Firmenbuch zur Eintragung angemeldet werden. Wenn Streit darüber besteht, ob eine Abtretung wirksam ist, kommt es gelegentlich zu Interventionen anderer Gesellschafter beim Firmenbuchgericht.
Anfechtung eines Abtretungsvertrages wegen Verkürzung über die Hälfte (laesio enormis)
von Dr. Lukas Fantur | 15. Juli 2023

Zweiseitige Verträge, z.B ein Abtretungsvertrag über einen Gesellschaftsanteil, können hinterher wegen „Verkürzung über die Hälfte“ (laesio enormis) angefochten werden. Voraussetzung ist, dass der anfechtende Vertragspartner wertmäßig vom Gegenüber nicht einmal die Hälfte von dem erhalten hat, was seine eigene Leistung wert war.
Welcher Zeitpunkt ist bei einer Option maßgeblich?
Was gilt aber, wenn zunächst nur eine Option eingeräumt und diese erst zu einem spätern Zeitpunkt angenommen wurde? Für welchen Zeitpunkt ist das Wertverhältnis zu ermitteln?
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