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    Anwälte gegen Pflichteinschaltungen in Wiener Zeitung

    von Dr. Lukas Fantur | 5. Dezember 2008

    Wiener Zeitung: Heftige Kritik an Pflichteinschaltungen

    Die ersatzlose Streichung der Pflichteinschaltungen im Amtsblatt zur Wiener Zeitung fordert der Österreichische Rechtsanwaltskammertag (ÖRAK) in seinem am 4.12.2008 veröffentlichten Wahrnehmungsbericht zur österreichischen Rechtspflege und Verwaltung für das Jahr 2007/2008.

    Verschwendung und Quersubventionierung

    Während seitens des Bundesministeriums für Finanzen erhebliche Mittel in ein Projekt „Verwaltungskostenreduktion durch Informationsverpflichtungen“ sinnlos an externe Berater verschwendet würden, werde (gleichzeitig) das nach heutigen Gesichtspunkten völlig funktionslose Amtsblatt zur Wiener Zeitung nur durch Quersubventionierung seitens der Wirtschaftstreibenden durch derartige Unsinnigkeiten aufrecht erhalten, so der ÖRAK.

    Quelle: Wahrnehmungsbericht ÖRAK 2007/2008 (PDF)

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    3 Kommentare zu “Anwälte gegen Pflichteinschaltungen in Wiener Zeitung”

    1. G.F. meint:
      5. Dezember 2008 um 09:49

      Völlig zutreffend! Ich kann mich der Forderung nach Abschaffung des Amtsblattes nur anschließen. Im Zeitalter des Internet sind verpflichtende Veröffentlichungen in Printform geradezu kurios. Wer liest das schon? Bekanntmachungen gehören ins Internet, und zwar kostenlos.

    2. Taj-Mahal meint:
      5. Dezember 2008 um 16:52

      Ich kann Dr. Fantur und G.F. sowie dem ÖRAK nur beipflichten. Ergänzend bleibt anzumerken, dass eine Veröffentlichung in Datenbankform im Internet auch der (historischen) Intention des Gesetzgebers mehr gerecht würde, denn eine Veröffentlichung in der Wiener Zeitung, zumal damit die Möglichkeit bestünde, sich rasch einen Überblick über verpflichtende Veröffentlichungen zu schaffen.

      Die Durchführung der ganzen Sache im Internet wäre somit nicht nur viel billiger sondern auch effizienter.

    3. G.S. meint:
      9. Dezember 2008 um 09:18

      Die Bekanntmachungen sind bereits kostenlos im Internet abrufbar – siehe Ediktsdatei:

      http://edikte/edikte/edikthome.nsf

      Die Veröffentlichungen in der „Wiener Zeitung“ sind eine „Fleißaufgabe“.

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