Sie sind hier: » Home » GmbH-Reform » Blog article: GmbH-Reform in Österreich vor dem Scheitern


  • Der Autor:
    Dr. Lukas Fantur Rechtsanwalt in Wien


  • Rechtsanwalt Wien Dr. Lukas Fantur

    Rechtsanwalt in Wien mit Tätigkeitsgebieten GmbH-Recht und Gesellschafts- recht.


    Herausgeber und Schriftleiter der Zeitschrift für Gesellschafts-recht.

  • Kontakt

  • Breitenfurter Straße 372B
    Stiege 5, 2. Stock, Büro 3
    1230 Wien - Österreich
    T: +43-1-513 85 20
    F: +43-1-513 85 20-20
    E: office [at] fantur [Punkt] at
    www.Fantur.at



    1:16

    Twitter.com/GmbHRecht

    GmbH-Recht Österreich

    Wirb ebenfalls für deine Seite


  • Gesellschaftsrecht Ressourcen




  • « | Home | »

    GmbH-Reform in Österreich vor dem Scheitern

    von Dr. Lukas Fantur | 26. Februar 2010

    Die GmbH light kommt in Österreich vermutlich nicht.

    Im November 2009 hatten Justizministerin Bandion-Ortner und WKÖ-Chef Leitl die Reform eine österreichische GmbH-Reform für Anfang 2010 angekündigt. Der  Gesetzesentwurf wurde jedoch nie ausgeschickt.

    In einer Pressekonferenz am 24. Februar 2010 räumte Leitl nun ein, dass es massive Widerstände gibt.

    Die Gegner der GmbH-Reform

    Drei Gegner der GmbH-Reform werden genannt.

    Arbeiterkammer

    Die Arbeiterkammer wehrt sich gegen die  Senkung des Mindeststammkapitals von 35.000 auf 10.000 Euro. Unseriöse Unternehmer würden so zu Firmengründungen motiviert werden, meint man bei der AK.

    Finanzministerium

    Das Finanzministerium befürchtet Ausfälle bei der Gesellschaftssteuer.

    Bundeskanzleramt

    Das Bundeskanzleramt, namentlich Medien-Staatssekretär Ostermeyer, sind gegen die Abschaffung der firmenrechtlichen Pflichtveröffentlichungen in der Wiener Zeitung.

    Letzte Bemühungen um GmbH-Reform

    Im März soll es eine letzte Verhandlungsrunde geben. Wird dort keine Einigung erzielt, ist die GmbH-Reform angeblich gescheitert.

    Quelle: Wirtschaftsblatt.at (25.02.2010)

    nach oben

    Mehr zum Thema:

    Themen: GmbH-Reform | 8 Kommentare »

    8 Kommentare zu “GmbH-Reform in Österreich vor dem Scheitern”

    1. Schwerd meint:
      27. Februar 2010 um 15:58

      In Deutschland gab es auch etliche Gegner gegen die Absenkung des Mindeststammkapital von 25.000 auf 10.000 Euro. Ersatzweise gab es die Mini-GmbH namens Unternehmergesellschaft, die schon jetzt ein Erfolgsmodell ist.

    2. Johann meint:
      28. Februar 2010 um 22:18

      Nicht wirklich schade darum. Die AK ist eh gegen alles, was die bösen Unternehmer tun. Finanzministerium – na ja, die Gesellschaftssteuer gehört nun mal zu den Säulen unseres Budgets 🙂 Bundeskanzleramt und Amtsschimmelblatt zeugen ebenso von Weitblick und Perspektive.

      Eh besser so – die Reformpläne waren ein Murks hoch 3.

    3. GmbH Reform stagniert - Möglicherweise vor dem aus? | twentyfourseven.cc - das Magazin der Jungen Wirtschaft Wien meint:
      3. März 2010 um 11:11

      […] sind und ebenfalls das die Reform möglicherweise doch nicht umgesetzt wird. Auch die Seite GmbHRecht berichtet bereits […]

    4. GombotzD meint:
      3. März 2010 um 11:14

      Danke wieder für die rasche Information.

      Wir haben auch wieder einen Artikel zu dem Thema wo wir etwas auf die drei „Gegenargumentationen“ eingehen.

      http://twentyfourseven.cc/2010/03/gmbh-reform-stagniert-moglicherweise-vor-dem-aus/

    5. madoppelt meint:
      20. April 2010 um 08:27

      Guten Tag!

      Wissen Sie bereits mehr? Wie ist der Stand der Dinge aktuell?

      Danke!

      Sehr gute Seite übrigens…

    6. Dr. Lukas Fantur meint:
      20. April 2010 um 09:28

      Derzeit ist nichts Neues bekannt.
      Danke für das Lob!

    7. Junge Wirtschaft Wien meint:
      27. September 2010 um 18:39

      S.g. Herr Fantur,

      Anscheinend tut sich wieder etwas im Bezug auf die GmbH Reform http://twentyfourseven.cc/2010/09/10000-euro-gmbh-soll-bis-2011-stehen/

    8. Dr. Lukas Fantur meint:
      28. September 2010 um 16:23

      Vielen Dank für den Hinweis!
      LF

    Schreiben Sie einen Kommentar zu diesem Artikel: